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Wie man Zuckerschoten anbaut Hot

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Ein leckeres und gesundes Gemüse - Zuckerschoten/ Zuckererbsen selbst anbauen

Zuckererbsen – ein Gemüse, das nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder lieben. Grund dafür ist ist der saftig-süße Geschmack dieses Gewächses, das zu den Schmetterlingsblütlern zählt und eigentlich den Namen Kefe trägt. Auch in Punkto Gesundheit können Zuckererbsen überzeugen. Sie enthalten viele Ballaststoffe, Lecithin, pflanzliche Eiweiße, Folsäure, Biotin sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.

Die in Europa, Nordamerika, Indien und Teilen Afrikas vorkommende Erbsenart sieht man trotz ihrer Beliebtheit nur selten im Lebensmittelgeschäft oder auf Wochenmärkten. Grund dafür ist, dass sich bereits nach zwei Tagen der hohe Zuckergehalt des Gemüses in Stärke umwandelt. Das lässt die Schoten mehlig werden und sorgt für einen bitteren Geschmack.

Warum also nicht selbst aktiv werden und die Zuckerschote im heimischen Garten oder auf dem Balkon anbauen? Um den erwünschte Ernteerfolg zu erzielen, sollten jedoch ein paar grundsätzliche Dinge beachtet werden.


1 Das Saatgut
Das Saatgut kann vor Ort beim Gärtner, in Gartenbaumärkten, in speziellen Katalogen oder im Internet bestellt werden. Wer unsicher ist, welche Sorte die richtige für ihn ist, sollte sich vom Profi beraten lassen.

2 Der Boden und die Aussaat

  • Zuckererbsen sind kälteempfindlich und sollten deshalb erst ab Mitte April gesät werden. Ideal ist es, wenn die Samen zwecks schnellerer Keimung einen Tag lang in Wasser vorquellen konnten.
  • Der Boden sollte tiefgründig und dabei sandig oder lehmig sein. Wichtig ist, dass er in der Lage ist, übermäßiges Wasser rasch abzuführen.
  • Ein sonniges Plätzchen sorgt für die perfekte Grundlage, um die Zuckererbsen gedeihen zu lassen.
  • Vor der Aussaat sollte der Boden, in den man drei bis vier Zentimeter tiefe Rillen zieht, gelockert werden.
  • Der Abstand zwischen den Samen, die anschließend wieder mit Erde bedeckt werden, sollte etwa zwölf Zentimeter betragen. Bei Anbau von Zuckererbsen sind Doppelreihen üblich, die 15 bis 20 Zentimeter voneinander entfernt sind. Dazwischen steckt man die Rankhilfe – dazu später mehr.
  • Damit man stets frische Zuckererbsen ernten kann, wird bis Anfang des Monats Juli eine Nachsaat empfohlen, die alle zwei Wochen wiederholt wird. Weitere Reihen sollten 30 bis 40 Zentimeter entfernt sein.
  • Die Winterkefe baut man im Herbst an. Sie überwintert als kleines Pflänzchen.

3 Die Rankhilfe
Da die Zuckererbsen bis zu 20 c hoch werden und nach oben klettern können müssen, bietet sich eine Rankhilfe an, die man – wenn die Pflanzen eine Höhe von zehn Zentimetern erreicht haben - zwischen die Doppelreihen setzt. Hier genügt es, Pfosten oder Äste zu verwenden, zwischen die man ein Maschendrahtnetz oder Drahtschnüre spannt.



4 Die Zeit bis zur Ernte
Am Anfang sollten die Zuckererbsen jeden Tag gegossen werden, später reicht es, die Pflanzen dann zu bewässern, wenn der Boden trocken geworden ist. Nach etwa dreieinhalb Monaten kann es dann mit der Ernte losgehen. Wenn sich die Schoten schwach in den Erbsen abzeichnen, dann ist es Zeit, sie zu pflücken.

5 Die Verwertung
Frisch geerntete Zuckererbsen sollten zeitnah verarbeitet werden, da sie sonst bitter und mehlig werden. Für dieses schmackhafte Gemüse existieren unzählige Rezepte, eines leckerer als das andere. Doch auch roh ist die Zuckererbse ein wahrer Genuss.

[Das Bild ist von inyucho - via Flickr - vielen Dank]


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